Teppiche, Möbel und Kleidung mit Haustieren vereinbaren

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Haustriere, sie sind unsere Wegbegleiter, Seelsorger und ein stückweit sogar Familienmitglieder. Wir reden mit ihnen, sorgen uns um sie, schauen, dass es ihnen an nichts fehlt. Als Gegenleistung erhalten wir von ihnen bedingungslose Liebe, Loyalität und Zuneigung. Manchmal sogar mehr als von menschlichen Familienmitgliedern. Aber egal, ob es sich bei den geliebten Gefährten um einen Hund, eine Katze oder einen Hasen handelt – Fell bleibt Fell. Haare, die sich gerne in Ecken, auf Möbeln, in Teppichen, Holzdielen und Kleidung absetzen. Das hält emsige Putzengel im Namen der Reinlichkeit gut auf Trab. Ganz werden wir die Tierhaare sicher nie eliminieren können, aber wir können Strategien entwickeln, um diese einzudämmen.

Beispielsweise bei gemütlichen Fernsehabenden machen es sich unsere Vierbeiner mit Vorliebe ganz in unserer Nähe, meist auf unserem geliebten Wohnzimmerteppich, gemütlich. Je nachdem wie weit die Liebe oder aber auch die Größe des geliebten Vierbeiners geht, aber auch auf der Couch. Dabei hinterlassen sie häufig Dreck und Fellspuren. Doch wer könnte ihren süßen Blicken widerstehen. Ein kurzes Augenklimpern, toben oder schnurren und schon ist alles vergessen. Bloß die zurückgebliebenen Abdrücke auf dem Teppich, der Couch oder an der Kleidung erinnern uns an das Missgeschick. Aber deshalb auf eines der wichtigsten „Accessoires“ für die Seele verzichten? Wir sagen: Nein! Mit dem richtigen Know-how ist das kein Problem. So könnt ihr eure treuen Gefährten mit einer gemütlichen Wohlfühlatmosphäre kombinieren.

Regelmäßiges Saugen und Putzen

Gerade Teppiche sind wahre Magneten für Hautschuppen, Schmutz und Tierhaare. Dass sich diese auf dem flauschigen Untergrund nieder lassen, ist unumgänglich. Eine wirksame Gegenmaße ist es, alle Böden, mit und ohne Teppich, Möbelstücke, Stühle und Gardinen, regelmäßig zu saugen. Unsere Empfehlung: mindestens jeden zweiten Tag.
Um auch den Schmutzflecken aus Schlamm, Schneematsch und Gras Herr zu werden, sollten die Böden des Hauses bzw. der Wohnung neben dem regelmäßigen Staubsaugen mindestens einmal in der Woche nass gewischt werden. Ist allerdings der ein oder andere Fleck auf den Teppich gekommen, könnt ihr diesen Makel ganz einfach mit herkömmlichem Backpulver bekämpfen. Streut dazu einfach etwas von dem Pulver direkt auf den Fleck und verteilt den Rest des Tütchens auf die Fläche um den Fleck herum. Nach einer kurzen Einwirkungszeit könnt ihr das Pulver inklusive des Flecks einfach wegsaugen. Um dabei auch die Haare und Hautschuppen in den Ecken und Ritzen der Wohnung sowie der Möbel zu erwischen, nutzt die speziellen Aufsätze, die sich meist bereits im Lieferumfang des Staubsaugers befinden.

Falls ihr einige Haare durch Saugen nicht erreicht, könnt ihr auch Klebeband verwenden. Das Klebeband einfach um die Hand wickeln und über die betroffen Stellen streichen. Kleiner Tipp: Falls die Fusselrolle bei Kleidungstücken nicht ausreicht, könnt ihr das Klebeband auch zur Reinigung von Kleidung nutzen.

Packt das Problem am Ursprung

Gerade bei Tierhaaren können wir das Problem am Ursprung packen. Anders gesagt: packt euren Lieblingen an den Schopf. Bürstet regelmäßig das Fell eurer Lieblinge und verringert damit schnell, mittelfristig und am Ende auch zur Freude eurer Vierbeiner, das Fellaufkommen. Wer hat schon etwas gegen eine kleine Streicheleinheit oder einer Massage mit der Fellbürste? Gerade in den Übergangszeiten von Winter zu Sommer solltet ihr die Frühlingszeit mindestens einmal am Tag zur Fellpflege nutzen. So bündelt ihr ungeliebte Fellbüschel und Hautschuppen an Ort und Stelle und müsst ihnen nicht umständlich durch die eigenen vier Wände folgen.

Zusätzlicher Schutz – Tagesdecken

Da es sich unsere geliebten Wegbeleiter mit Vorliebe auf Betten, Sesseln oder der Couch stundenlang bequem machen, legt Tagesdecken aus. Dies schützt die Stoffüberzüge und Kleidung und das Beste daran: Diese Überwürfe können am Ende des Tages einfach in die Waschmaschine geworfen werden.

Damit alles hygienisch sauber wird, achtet auf Stoffe, die ihr bei mindestens 60° waschen könnt – kochfest wäre natürlich noch besser. Mit oder ohne Tagesdecken, wascht besonders Bettwäsche und Kissenüberzüge regelmäßig.

Zur Sicherstellung der hygienischen Umstände innerhalb der Räume hilft auch regelmäßiges Lüften. Mit der frischen Luft reduzieren sich herumschwirrende Hautschuppen, Staubpartikel und Fellreste.

Teppiche und Haustiere

Bestenfalls passt ihr eure Auswahl der Teppiche an euer Tier an. Für eure haarigen Mitbewohner mit hellem Fell ist ein heller Teppich zu empfehlen. Haben eure Vierbeiner dunkles Fell, eignet sich in diesem Fall selbstverständlich ein dunklerer Teppich. Musterung im Teppich verleiht eurem Raum nicht nur das gewisse Etwas, auch manches Unglück oder Haare fallen deutlich weniger auf. Da unsere Teppiche viel aushalten müssen, eignen sich vor allem flachgewebte Teppiche für Haustierbesitzer. Flachgewebte Teppiche sind strapazierfähig und leichter zu reinigen als Teppiche mit beispielsweise Hochflor (Was euch natürlich nicht aufhalten sollte, diese auszulegen). Besonders Sisalteppiche sind optimal geeignet, um den Raum als Besitzer eines Haustieres zu verschönern, weil diese über eine deutlich festere Struktur verfügen. So wird vermieden, dass euer Tier eventuell mit seinen Krallen in den Fasern des Teppichs hängen bleibt und sich verletzen könnte.

Wem der reale Vierbeiner nicht genug ist – in unserem Online-Shop gibt es auch Teppiche mit ganz unterschiedlichen Tiermotiven.

Also solltet ihr euch trotz eures Vierbeiners einen Teppich anschaffen wollen, steht einem Zusammenleben mit Haustier und Teppich nichts mehr im Wege.

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